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Herzlich Willkommen
auf der Homepage vom Verein ZiMT!

30.4.2019

Statuten unseres Jahrtausends
(frei und etwas umgewandelt nach Paolo Coelho) Teil 1

  1. Alle Menschen sind verschieden. Sie sollen alles dransetzen, dass es so bleibt.
  2. Jeder Mensch bekam die Gabe zu wählen. Wer diese Gabe nicht nutzt, für den wählt ein anderer.
  3.  Jeder Mensch hat das Recht Gutes zu tun oder sich zu irren. Im zweiten Fall gibt es immer einen lehrreichen Weg, der uns auf den Pfad des guten zurückführt. 
  4. Jeder Mensch hat ein Recht auf Glück, wobei glück soviel heißt wie eigene innere Zufriedenheit – die sich nicht notwendigerweise mit der seiner Mitmenschen deckt. 
  5. Jeder Mensch soll sich das Flämmchen des Wahnsinns lebendig halten. Und sich wie ein normaler Mensch benehmen. 

15.4.2019

Willst du schnell gehen, dann gehe alleine. Willst du weit gehen, dann suche dir angenehme Gesellschaft. – Wir, der Verein ZiMT, haben uns für die zweite Möglichkeit entschieden und danken allen, die uns begleiten.

31.3. 2019

Hören

Das Wort HÖREN hat germanischen Ursprung und geht vermutlich auf die Bedeutung „sich in Acht nehmen“, „auf etwas achten, merken“ zurück. Wie auch beim Verb „horchen“ geht es dem Sinn nach darum, einem Rat, einer Aufforderung nachzukommen. Daher kommt auch der Begriff „gehorsam“ sein.
In einer früheren Form hieß dieses Wort „behören“, von dem noch heute unsere „Behörde“ kommt. Eine weitere Aufzählung von „Hör-Worten“: aufhören (aufhorchen, um von etwas abzulassen), erhören, unerhört, überhören, verhören, hörig, Hörsaal, Hörrohr, Hörensagen, Hörer…

In der rhythmuspädagogischen Arbeit lernt man als erstes hinzuhören. Es ist ein Hören auf den anderen, ein Hören auf sich und ein Hören in sich hinein. Neben dem Zulassen von Chaos ist jede Person gefordert, mit mehr Selbstbewusstsein auf ihre Umgebung und den Nächsten zu hören und zu achten. Hören nach innen und nach außen ist der Weg.

Wer will hören? Ich, und du, und er, sie, es – und das gilt für jeden individuell. Jeder hört Musik und Sprache, also Gesprochenes anders. Jeder hat seine Vorgeschichte, Entwicklung, Erfahrung, die ihn gebildet haben. Durch unterschiedliche Zugänge ist es in der Rhythmustherapie und auch in der Pädagogik möglich, die Wahrnehmungen des Hörens anderer Personen erkennen und verstehen zu lernen.

Wie höre ich? Nicht nur mit den beiden Ohren, auch über die Haut und die Knochen, unseren ganzen Körper, nehmen wir Schwingungen wahr und verarbeiten sie in unserem Gehirn.

Wann höre ich? Wir hören ständig. Wir nehmen es nicht bewusst wahr, unser Körper verarbeitet jedoch das Gehörte. Wir hören bereits als viereinhalb Monate junger Embryo und hören noch, wenn das Herz schon nicht mehr schlägt. Wir hören in der Nacht, wir hören, auch wenn wir nicht wollen.

Wo höre ich? Ich höre überall, wo Luft = Sauerstoff ist, denn zum Hören wird die Übertragung von Schwingungen gebraucht und dies ist in einem luftleeren Raum nicht möglich. Dort wo ich lebe/atme, kann ich auch hören.

Warum höre ich? Ich denke, weil der Mensch in seiner Grundkonzeption neugierig ist. Er will sich selbst hören, das Rauschen der Zellen, und er will seine Umgebung hören.

Mehr als in irgendeinem anderen Sinn können wir ganz in unserem Ohr sein. Wir s i n d unser Ohr. Das Ohr ist geformt wie ein Embryo.

Als wir noch Jäger und Sammler waren, war Hören besonders wichtig um überleben zu können. Auch in der Antike war der Gehörsinn der wichtigste Sinn. Das Ohr galt als Sitz des Gedächtnisses. Für Paracelsus galten große Ohren als Zeichen für gutes Hören und scharfen Verstand.

Gutes Gehör ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Entwicklung der Sprache. Klang und Musik sind Wegweiser zum Hören auf die Innere Stimme. Eine „Erziehung zum Hören“ kann den Menschen liebes- und lebensfähiger machen.

Für mich ist hören wie einatmen – ein aufnehmen, ein in sich einlassen, ein empfangen.

15.3.2019

Erfolg braucht die Balance unserer drei Intelligenzen

Die erste und „kleinste“ Intelligenz ist die rationale Intelligenz, unser Verstand. Die „mittelgroße“ emotionale Intelligenz betrifft das Lernen mit dem Herzen, das tief geht und die Emotionen berührt. Zur „größten“, der spirituellen Intelligenz gehören unsere Begeisterung, unsere Impulse, unsere Intuition.

Alle drei Intelligenzen wirken im richtigen Verhältnis zusammen. Jede verfügt über eigene Kompetenzen. Überschreitungen führen ins Ungleichgewicht und letztlich ins Chaos.
Die rationale Intelligenz ist der Verwalter, der Wissen, Erfahrungen und Erlebnisse lenkt. Für das Neue sind unser Herz und die spirituelle Intelligenz zuständig.

Die Sprache der rationalen Intelligenz beinhaltet u.a. Wörter wie „sollen“, „müssen“, „hätten“, „könnten“, „würden“ und „wären“. Schuld und Druck stehen dahinter. Außerdem zeigt sich die Sprache sachlich, kühl, dominant, fordernd und starr: „Zahlen sie unverzüglich!“

Wörter die warme Gefühle auslösen und mit positiven Vorstellungen verbunden sind entstammen der emotionalen Intelligenz wie z.B. herzlich, freundlich, schön, Freude, Lust, Glück…Die emotionale Sprache stellt Beziehungen zu Menschen her: „Ich freue mich Sie zu sehen!“ „Wie schön, dich zu kennen!“

Die Sprache der spirituellen Intelligenz spiegelt eine positive optimistische Lebenseinstellung wider. Sie gibt Sinn, schafft Bilder der Begeisterung und fordert uns auf kreativ zu sein.

Neugierig geworden? Bitte weiterlesen: Entdecke die Macht der Sprache von Joachim Schaffer-Suchomel

28.2.2019

Die Qualität der Buchstaben nach Joachim Schaffer

ZiMT

Die Kraft des „Z“ ist zügig und ziehend.

Das „I“ steht für Aufrichtigkeit und Stabilität.

Das „M“ steht für Ganzheit und Kraft und symbolisiert Wärme, Wohlbefinden und Genuss.

Das „T“ steht für Dualität ebenso wie für  Klarheit und Zentrierung

15.2.2019

Auszüge von Spielen nach dem Konzept „MUSIK IN/MIT DIR“ 

Willst du mehr wissen? – Ich (Ruth) freue mich auf deine Kontaktaufnahme.

  • 3 Schüler in der Mitte vom Kreis – 1 Schüler hüpft, tanzt, stampft (ohne Vorgabe), 2 Schüler schlagen immer auf die Trommel, wenn der eine Schüler den Boden berührt.
  • 1 Schüler sucht sich einen zweiten und sie spielen gemeinsam. Der erste hat einen Rhythmus vorgeben, der Partner hat sich ihm angeglichen. Nach einer Weile hat der Führende dem anderen die Führung überlassen und sich angepasst. Ein echter Teamplayer.
  • Ein freiwilliger Schüler sucht sich ein Mädchen und einen Buben. Er soll aus den beiden eine Statue bauen. Er teilt mit, wenn er mit dem Ergebnis zufrieden ist. 

31.1.2019

Rhythmus und Klang

 „Die musische Erziehung ist von höchster Bedeutung, weil Rhythmus und Harmonie ganz in die Tiefe der Seele sich senken, mit aller Kraft sie erfassen, die schöne Form schon mit sich bringen und der Seele die Schönheit mitbringen“. Platon

Harmonie ist die Ordnung der Zusammenklänge, das Miteinander der Töne. Rhythmus und Harmonie sind zwei unzertrennliche Elemente der Musik. Rhythmus und Harmonie gehen im Klang ineinander auf, werden durch das Hören in uns aufgenommen, wirken auf unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele und sind die Pfeiler des musikalischen Ausdrucks.

Unser Ohr hört eine Schwingung entweder als Rhythmus oder als Klang. Schwingungen werden in Beziehung zur Zeit gemessen, nämlich wie oft sie in der Sekunde schwingen. Wenn die erzeugte Schwingung pro Sekunde zwischen ein und 14mal schwingt, hören wir diesen Klang als Rhythmus. Bei mehr als 14 Schwingungen können wir die einzelne Schwingung nicht mehr wahrnehmen und hören sie als Klang. So ist es nur eine „Tempoangelegenheit“, ob wir Musik als Rhythmus oder als Klang wahrnehmen.

Unser Körper selbst hat viele Rhythmen, die mit denen in der Musik erzeugten Schwingungen kommunizieren, weil sie ähnlich sind. Das ist die Basis des Simanschen Konzepts „MUSIK IN/MIT DIR“.

Das Suchen nach Klängen war für die Menschen Anlass Instrumente zu entwickeln und Musik verschieden zu gestalten, zu komponieren. In der Entstehung und im Gebrauch von Musikinstrumenten spielten und spielen magische und kulturelle Bedürfnisse eine entscheidende Rolle. Ist doch auch der Ton, der unsichtbare und unantastbare, ein Sinnbild des Immateriellen und in seiner Vergänglichkeit ein Klangbild der Flüchtigkeit. Er verzaubert, er ist die Verbindung zu Gott und Geistern, er steht im Dienste des ästhetischen Ausdrucks und der Person (per-sonare bedeutet durch Klang).

In allen Philosophien und Heillehren der verschiedenen Kulturen weltweit spielten und spielen Klänge, heilende Laute und Rhythmus eine bedeutende Rolle. In Geheimlehren wurden heilende aber auch verletzende Töne weitergegeben.

Dabei findet eine Balance von Rhythmus und Klang statt, in dem „Schul“musik, schamanische Klänge, Musiktherapie (altorientalisch, indisch…) und Taketina… mit dem Klang der Welt (ethnische Musik) und den Urtönen (Planetenklänge) mit Puls und Trommel verbunden und zum Wohle aller eingesetzt werden.

15.1.2019

Heute mal einfach ein Spruch, der mir ausnehmend gut gefällt: Mein Kind, mach dich nie über mich lustig, weil ich etwas am Computer nicht verstehe. Ich habe dir einmal beigebracht, wie ein Löffel funktioniert.

31.12.2018

Und nochmal: Katzenmusik

15.12.2018

Schweigend saß der alte Indianer mit seinem Enkel am Lagerfeuer. Die Bäume standen wie dunkle Schatten, das Feuer knackte und die Flammen züngelten in den Himmel.

Nach einer langen Weile sagte der Alte: „Manchmal fühle ich mich, als ob zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere aber ist liebevoll, sanft und mitfühlend.“

„Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?“, fragte der Junge.

„Der, den ich füttere“, antwortete der Alte.

Verfasser unbekannt

30.11.2018

Das Wesen des Rhythmus

Rhythmus ist und bleibt ein Phänomen, etwas was so einfach und verständlich scheint und gleichzeitig im ständigen Wandel ist.

Ein Bild dazu: Rhythmus wird oft mit einem Fluss verglichen. Das ist ein gutes Bild und doch ist es nur eine Metapher, denn der Fluss als solches ist ständig in Bewegung. Auch wenn er einmal austrocknen sollte, bleibt sein Flussbett bestehen und nach einem Regen ist er wieder da. Jeder Tropfen dieses Flusses ist ein Teil von ihm und doch so einmalig. Nur im Hier und Jetzt ist er ein Teil des Flusses in Bewegung. Er kommt aus den Wolken und geht wieder dorthin und ist wahrscheinlich nie ein Tropfen desselben Flusses. Der Fluss hat ein Ufer, das sich ständig verändert und ein Flussbett, das sich mitbewegt. Viele pflanzliche und tierische Lebewesen leben und vergehen in dem Fluss. Ihn zu beobachten kann uns vieles lehren. In diesem Fluss zu schwimmen kann uns vieles geben. Der Fluss ist ein Teil unseres Lebens und unserer Welt und wir nutzen ihn zum Angeln, zur Schifffahrt und nicht zuletzt als Wasserquelle.

So sehen wir, dass der Satz „Rhythmus ist ein Fluss“ sehr einfach klingt und uns doch so vieles sagen kann. Und so ist Rhythmus. Er ist unser Leben. Wir selbst sind rhythmisch als Körper und Seele genauso wie Welt und Universum.

Physikalisch ist Rhythmus Schwingung, die wir hören und spüren.

Die Welt der Musik ist eine Vielzahl von Schwingungen, die mit Instrumenten erzeugt und von uns mit Hilfe von Ohren, Haut und Knochen aufgenommen werden. Insbesonders natürliche Schlaginstrumente erzeugen komplexe Vibrationsmuster verschiedener Schwingungen, die unseren körpereigenen Schwingungen sehr ähnlich sind und daher den Zusammenhang und die Wechselwirkung von Trommel und der körperlichen Wirkung erklären helfen.

Rhythmus ist in unserem Herzen und in unserer Atmung, in unserem ganzheitlichen Wesen, in unserer Umwelt, in der uns umgebenden Natur, in den Jahreszeiten, den Planeten und im Universum. Rhythmus ist unsere eigene Lebensenergie und die der Erde.

Wir erleben Rhythmus in der Gleichzeitigkeit von Puls, Tempo, Dynamik und Metrik (Betonung). Wir erleben Rhythmus in der Musik, die wir selbst gestalten, in und um uns.

Wir lernen Rhythmus durch hören, spielen und wiederholen im Zeitmaß unseres Körperlernens. Wir lernen Rhythmus mit Hilfe unserer Stimme. Wir erfahren Rhythmus als Energie, die gesundheitliche Probleme und Veränderungen entstehen lässt. Mit derselben Energie findet dann auch wieder der Heilungsprozess statt.

Rhythmus wird in seiner Wirkung seit der Antike  wissenschaftlich erforscht und niedergeschrieben und doch gibt es wenig Literatur und Wissen darüber.

Vielleicht ist sein „Wesen“ doch nicht so leicht fassbar?

Fühle! Fühle dich! Fühle deinen Rhythmus! Fühle dich willkommen!

15.11.2018

Auszug aus einer Rezension

Das Konzept von Hubert und Ruth habe ich soweit verinnerlicht, dass ich es wie selbstverständlich in meinem Beruf und Alltag anwende. Ich bin überzeugt davon, dass die beiden damit etwas geschaffen haben, dass die Welt unbedingt braucht – gerade in unserer heutigen Zeit – nämlich ein achtsamer, wertschätzender und vor allem gelassener Umgang mit Menschen in der pädagogischen und therapeutischen Arbeit. Dem Menschen, egal ob Erwachsener, Jugendlicher, Kleinkind, gesund, behindert oder psychisch krank gemäß seinen Fähigkeiten so zu begleiten und unterstützen, dass er für sich das beste Ergebnis erzielen kann. Ich habe gelernt, mich nicht mehr für meine Fehler zu schämen, mich etwas zu trauen, egal, was andere von mir denken, einfach anzufangen, egal, wo es hinführt, etwas zu wagen, zu träumen, Ziele zu verfolgen, den ersten Schritt zu machen, immer wieder aufzustehen, auf Menschen zu zugehen, zu vertrauen, mein Tempo und meine Art zu sein und zu denken zu zulassen und vor allem die anderen so sein zu lassen, wie sie sind…

31.10.2018

Warum Trommeln?

Die Trommel lädt zum Hören, zum Spielen und zum Kommunizieren ein.

Die Trommel kann man berühren und begreifen – von Haut zu Haut.

Die Trommel und der Schlägel bilden eine Einheit wie Yin und Yang.

Wer seine Trommel gefunden hat, wird auch seinen Weg finden.

Die Trommel ist das am einfachsten zu spielende Instrument. Sie macht es möglich, in einer Gruppe schnell Musik entstehen zu lassen.
Auf Trommeln wird Rhythmus gespielt. Dieser ist die grundlegende Wurzel in der Musik. Klang hat eine höhere Schwingung. Er ist für viele Laien nicht nachvollzieh- bzw. spielbar und verlangt von vornherein technisches Können (feinere Motorik und differenzierteres Hören).
Trommeln ist für jeden möglich. In kürzester Zeit kann man einfache Rhythmen oder einen gleichbleibenden Puls spielen. Der Spieler ist selbst aktiv (Steigerung des Selbstwertgefühls).
Im Zusammenspiel mit anderen werden musikalische Grundlagen und Bausteine gelernt und gleichzeitig grundlegende Erfahrungen im Sozialverhalten gemacht.
Trommeln wirkt unwillkürlich auf den Körper. Man ahmt körpereigene Schwingungen (wie etwa Puls, Kreislauf, Organe, Muskeln, Nerven, Gehirnaktivität, Atmung…) nach, bringt sie auf die Trommel, verändert sie und bringt so dem Körper neue Informationen.
Die Trommel gibt jedem in kürzester Zeit die Möglichkeit, sich mit Musik zu befassen, seine Kreativität zu entdecken und zu einem persönlichen musikalischen Ausdruck zu gelangen.

Rhythmische Arbeit und Trommeln bewirken Körperlernen. Das ist ein Lernprozess, der durch die Beschäftigung mit Zeit, Raum, Kraft und Form ausgelöst wird. Diese vier Komponenten sind die Grundlagen um Rhythmus zu gestalten und damit zu arbeiten.

Zeit lehrt teilen, gestalten, strukturieren, den „Fluss“ zu erleben. Zeit lehrt in Beziehung auf den Körper die Verbindung von Musik und Puls. Zeit lehrt uns das Tempo (schneller/langsamer), Gleichzeitigkeit (zwei und mehr Pulse) sowie Grenzen zu erfahren.
Unter Raum versteht man das „Gefäß“ in dem Schwingungen stattfinden und wirken. Innerer Raum ist Körper, äußerer Raum ist die nächste Umgebung, Raum, in dem man sich bewegt, Raum, in dem Klang stattfindet, Raum der verschieden wahrnehm- und veränderbar ist.
Kraft ist das Mittel, in dem Zeit und Raum stattfinden und die Polarität (Spannung und Lösung) ihren Ausdruck findet. Kraft macht uns möglich, Dynamik auszudrücken und so einen persönlichen musikalischen Ausdruck zu gestalten.
Form ist das Erfahren von Gestaltungsmöglichkeiten und das Verwenden und Verarbeiten derselben. Form ist die Strukturierung des musikalischen Ablaufs (Liedform, musikalischer Aufbau etc.)

All dies basiert auf dem Prinzip des rhythmischen Lernens durch stetes Wiederholen. Das Verständnis dafür entwickelt sich im Tun!

Fühle! Fühle dich! Fühle deinen Rhythmus! Fühle dich willkommen!

15.10.2018

5 Jahre Verein ZiMT in Tribuswinkel – Jubiläumsfeier! Es war der richtige Schritt! Die Simans und das ZiMT haben hier gut Fuß gefasst. Wie unser Bürgermeister sagt: ein Miteinander kann man nicht verordnen, das muss entstehen. Oder wie Lisa sagt: Früher war hier die Bäckerei und das Kommunikationszentrum von Tribuswinkel. Heute ist es wieder ein Ort der Begegnung, wo man sich trifft, plaudert, musiziert, meditiert, feiert – miteinander lebt.

https://www.youtube.com/watch?v=jEidJgxu2i0

30.9.2018

Katzenmusik

15.9.2018

Barrierefrei

Behinderte? – Behinderte Menschen? – Beeinträchtigte Menschen? – Menschen mit besonderen Bedürfnissen? – Menschen mit Behinderungen – Betroffene???
Geht es um die korrekte Bezeichnung für Personen, die von einer oder mehreren Behinderungen betroffen sind, herrschen Unklarheit, Unwissenheit und viele Emotionen.

Sind Menschen behindert oder werden sie behindert?

Etabliert haben sich u.a. die Ausdrücke «gehandicapte Personen» oder «Personen mit Handicap». Während diese Bezeichnungen in der Schweiz als politisch korrekt gelten, werden sie in England als beleidigend angesehen. Der Begriff «handicap» erinnert nämlich an «cap in the hand», was so viel bedeutet wie «unterwürfig sein» oder «betteln». Deshalb wurde der Begriff auch von der WHO aus ihrer Definition gestrichen.

Besondere Bedürfnisse
Ähnlich verhält es sich mit der Bezeichnung «Menschen mit besonderen Bedürfnissen». Auch dieser Ausdruck kommt aus dem Englischen «special needs», ist aber bereits veraltet und wird nur noch selten gebraucht. Dies aus dem Grund, dass jede Person – ob mit oder ohne Behinderung – die gleichen Grundbedürfnisse sowie spezielle, individuelle Bedürfnisse hat. Es sind also nicht die «Anderen», die besondere Bedürfnisse haben, sondern alle.

Weitere Begriffe, die zu vermeiden sind:
Die Begriffe «Spastiker», «Liliputaner» oder «Mongoloide» gelten als diskriminierend und müssen ersetzt werden. Angebrachtere Bezeichnungen sind «Personen mit Cerebralparese», (beim Aussprechen bekomme ich einen Knopf in die Zunge) «kleinwüchsige Menschen» und «Personen mit Downsyndrom» beziehungsweise «mit Trisomie 21».

Leicht geändert aus: https://www.marktindex.ch/korrekte-bezeichnungen-fuer-menschen-mit-behinderung/

Mich hat dieses „Problem“ bis dato nicht berührt, da es für mich nur Worte, Ausdrücke sind, die sich alle paar Jahre ändern.
Was für mich zählt, ist immer wieder, wie gehe ich mit dem Menschen (Baby, Kind, Jugendlicher, Frau, Mann, Senior, dick, dünn, jung, alt, beweglich, unbeweglich…)  um, wie verhalte ich mich, wie achte ich sie/ihn, was sind ihre/seine Bedürfnisse.

Und ich im Endeffekt halte ich es mit Janek Ewers, der sagt: 
Ich würde sagen, mein Gegenüber möchte am liebsten bei seinem Namen genannt werden.

31.8.2018

Stimme und Rhythmus

Im Konzept „MUSIK IN/MIT DIR“ wird zwar viel und oft getrommelt aber das eigentlich Tragende ist die Stimme. Schon beim Erlernen von Rhythmus beginnen wir zu zählen. Dies ist aber nur eine verkümmerte Vorgangsweise unserer westlichen Kultur. In vielen anderen Kulturen wird rhythmische Sprache mit eigenen Silben und Klängen verwendet. In Indien entwickelte sich auf diese Art sogar eine eigene Musikform.

Was würde nicht alles fehlen oder nicht erklingen in einem Leben ohne Stimme: der erste Schrei, die Stimme der Mutter, unser Gesang, das Liebesgeflüster, die Rede der Politiker, TV und Radio, Schule, Unterhaltung und Diskussion…., der Todesschrei.

Eine stumme Welt hätte ernsthafte Auswirkungen auf unsere Entwicklung. Die Stimme ist also ein wichtiger Faktor unseres Lebens. Sie beherrscht unsere Entwicklung, vom Embryo bis zum letzten Wort. Sie ist das Mittel unseres persönlichen Ausdrucks in Verbindung mit der Körpersprache. Sie macht es uns möglich, Lebensgefühle auszudrücken und hilft uns unsere „Stimmungen“ zu vermitteln. Sprechen wir, so übermittelt unsere Stimme Worte. Diese Information ebenso wie Sprachmelodie, Klang und Farbe der Stimme (die uns charakterisieren), Rhythmus des Redens und Dynamik ergeben ein unverwechselbares Tonbild als Spiegel unseres Selbst.

Unsere Stimme macht möglich:
Brummen, Summen, Singen, Lauten, Tönen, Schreien, Reden, Sagen, Flüstern, Lispeln, Weinen, Jammern, Klagen, Rufen, Heilen, Imitieren, Kommunizieren…

Jeder braucht seine Stimme, um gehört zu werden. Es ist ein steter Wechsel von Aktivität und Passivität.

Die Stimme wird durch den Mundraum, die Formung der Lippen und den ganzen Körper (besonders die Knochen) als Resonanzraum verstärkt und definiert.

Stimmbildung ist gleich Persönlichkeitsbildung. Durch die Beschäftigung mit seiner Stimme und deren Entwicklung wird auch die Persönlichkeit beeinflusst und geprägt.

In der frühen Entwicklung des Kleinkindes ist die Bindung an die Mutter das wichtigste und diese wird besonders gestärkt durch den Klang ihrer Stimme (Muttersprache). Im Mutterleib klingt die Stimme der Mutter wie eine Rassel. Die Rassel wiederum ist ein wichtiges Instrument für Babys/Kleinkinder in Verbindung mit der Trommel, die den Herzschlag wiedergibt.

Kinder wollen Stimme spüren. Sie greifen demjenigen, der für sie singt, an den Hals. Wo sollten sie die Stimme besser spüren als an ihrem Ursprung, dem Kehlkopf?

In der Musik hilft die Stimme den Rhythmus zu lehren und ihn zu verstärken. Die rhythmische Sprache erleichtert die Aufnahme von Rhythmus ohne Instrument. Mit der Stimme wird die Verbindung geschaffen zwischen der rhythmisch musikalisch inneren Vorstellung und dem Tun (=Spielen eines Instruments).

Fühle! Fühle dich! Fühle deinen Rhythmus! Fühle dich willkommen!

15.8.2018

„Hans-Herbert, wie buchstabierst du Rhythmus?“„R..I..T..M..U..S!“„Aber im Wörterbuch steht R..h..y..t..h..m..u..s!“„Ja, aber Sie haben mich gefragt, wie ich es buchstabiere!“

31.7.2018

Entdecke mit Hilfe von Musik und Rhythmus dein eigenes Selbst und kommuniziere mit der Welt!

Das musikpädagogische Konzept „MUSIK IN/MIT DIR gibt jedem die Möglichkeit seinen individuellen Zugang zur Musik zu finden. Es fordert auf, einerseits Musik in sich zu entdecken, zu hören, zu spüren und wahrzunehmen, andererseits die kommunikative und soziale Seite des Miteinander-Musizieren zu erfahren.

Der einfachste, fast jedem mögliche Zugang zur Musik ist das rhythmische Spiel mit Trommeln und Perkussionsinstrumenten sowie mit dem eigenen Körper durch Sprache, Klatschen und Gehen. Dabei entstehen schnell Spaß und Freude und führen über diesen Rhythmus zur Musik.

Die Wege zur Musik sind grundsätzlich verschieden, führen aber zu denselben Wurzeln von Hören und Rhythmus, Raum und Zeit, Körper und Seele, Wahrnehmung und Ausdruck. Die grundlegende Beschäftigung mit Musik ist nonverbal, es geht um hören und Musik machen.

Ob Laie oder Profi – alle Menschen sind musikalisch und daher fähig Musik zu kreieren und durch klangliches und rhythmisches Gestalten mit Naturinstrumenten, Trommeln, Gongs, Perkussionsinstrumenten und Melodieinstrumenten individuelle Klangräume entstehen zu lassen.

Der Anfang ist das Zulassen eines natürlichen Kommunizierens mit Instrumenten ohne Sprache und Intellekt (Denken).

INAKTIV SEIN (hören und berieseln lassen) ist für viele der erste Schritt. Dabei geht es darum, sich einzulassen, dabei zu sein, zuzuhören und zu erfahren, was Puls, Tempo, Rhythmus und Klang sind.

AKTIV SEIN (spielen, musizieren, improvisieren) bedeutet ohne Druck des „Können-Müssens“, im Erfahren des Chaos und dem Erlernen von Rhythmus musikalisch sein SELBST zu finden. Auf dieser Basis gibt es kein richtig oder falsch, sondern ein Sich-Fallenlassen in die kosmische Ordnung der Schwingungen.

Im gemeinsamen Spiel erleben Nichtmusiker und Musiker den Rhythmus mit all seinen Qualitäten und Wirkungen. Er löst Prozesse aus wie z.B. das Erleben von Chaos und Ordnung, generell das Erleben von Polaritäten, ein Zentrieren auf sich selbst und Kommunikation mit dem Nächsten.

Fühle! Fühle dich! Fühle deinen Rhythmus! Fühle dich willkommen!

15.7.2018

So entspannend kann
Trommeln sein!

1.7.2018

Rhythmus ist Teil der Musik, welche uns täglich begleitet – meist unbewusst.
Wir hören sie und können sie trotzdem schwer beschreiben.

Jeder fühlt und empfindet anders, jeder hat eine andere musikalische Entwicklung hinter sich.
Im ZiMT – Zentrum für Individualität, Musik und Therapie wird diesen Themen nachgegangen,
um die persönliche Entwicklung zu unterstützen.

ZiMT ist ein Ort der Begegnung für Menschen, die sich nicht nur mit Musik sondern auch mit ihren Sinnen, mit ihrem Leben beschäftigen, die ein Stück gemeinsamen Weges gehen und ihre Erfahrungen an andere weiter geben wollen.
Individualität bedeutet, jeden seinen Zugang finden zu lassen, ihm zu helfen seinen Weg zu gehen, sich dabei zurückzunehmen.
Das „Wesen“ Rhythmus in seiner Wirkung und Komplexität wird in Verbindung zu Körper, Geist und Seele gebracht.
Rhythmen finden wir in einer Vielzahl von Formen:
Rhythmus im Leben – Planetenrhythmen – Körperrhythmen – Rhythmen im Alltag, an Feiertagen – Trommelrhythmen – Klangerlebnis – Spiel und Kreativität – Musik in Dir – Musik mit Dir
Sich auf diese Rhythmen einlassen bedeutet ……die Kraft des Rhythmus erleben,
spielerisch und kreativ sein individuelles Lebensgefühl entdecken, zum Einklang mit sich selbst finden, 
sich fallen lassen und seine Zeit finden, Musik hören und be-greifen, alles um sich zulassen und ganz bei sich sein….
So vielfältig wie die Wirkungen und Möglichkeiten der Beschäftigung in und mit der Musik sind, so groß ist auch das Spektrum der Berührungspunkte im Leben in denen uns Musik hilft, beeinflusst und berührt.

Fühle! Fühle dich! Fühle deinen Rhythmus! Fühle dich willkommen!